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    1. Ach, das wußte ich nicht. Aber wenn ich es recht bedenke, paßt das ganz gut, aus folgendem Grund: Als ich ungefähr 12 Jahre alt war, war ich für drei Wochen bei meinem acht Jahre älteren Bruder zu Besuch, der mit sieben anderen in einer Landkommune wohnte. Die Leute hatten keine Lust und keine Zeit, sich mit mir zu beschäftigen, und ich langweilte mich. Es gab aber jede Menge Plattenspieler und Schallplatten, jeder der Bewohner hatte seine natürlich mitgebracht, und ich hatte einen tragbaren Cassettenrekorder. Also habe ich alles aufgenommen, soviel auf die Cassetten paßte, die ich mir leisten konnte – das war sozusagen meine Initiation in die Musik der 60er und Anfang 70er (ein Hoch auf ältere Geschwister). Und da war auch die Platte „New Morning“ von Bob Dylan dabei, das erste Mal, daß ich überhaupt von ihm hörte. Wie ich dann später zu meinem Bedauern feststellte, war das eine für ihn sehr untypische Platte, mit allen anderen, die ich dann später hörte, konnte ich nichts anfangen, dieser nölige Gesang war so ganz anders, gar nicht mein Fall. Nach meinem Geschmack hat Dylan eine einzige gute Platte gemacht – eben diese. Und da ist es natürlich nicht verwunderlich, daß Dylan-Fans das genau andersherum beurteilen.;-)
      Die großartigste Entdeckung in dieser Zeit war übrigens die Platte „Songs of Leonard Cohen“, die hat mich durchs ganze Leben begleitet.

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