Tschaikowski: Klavierkonzert Nr. 1, 3. Satz

Georgii Cerkiin, Klavier.
Ich mag den dritten Satz deshalb so besonders gern, weil er drei Stellen hat, auf die ich jedes Mal erneut gespannt bin und die ich gar nicht oft genug hören kann. Eigentlich ist es eine Stelle, die variiert zwei Mal wiederholt wird: Es ist die Wende bei ca 1:10, eine verhaltene Melodie, ganz zauberhaft, wird erst von den Violinen gespielt, dann vom Klavier wiederholt und weitergeführt. Die erste Wiederholung ist bei ca. 3:00, das Klavier übernimmt das Thema aber hier früher von den Violinen, als wenn es nicht abwarten könnte, es zu spielen. Bei der zweiten Wiederholung schließlich bei ca. 5:50 wird die Wende – vorher mit einem langsam anschwellenden, furiosen Anlauf vorbereitet – , mit dem ganzen Orchester großartig gespielt, aber langsamer, verzögerter, fast wie bei einem guten Blues – diese Stelle bringt mich innerlich zum Jubeln, es stellen sich Glücksgefühle ein.

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