Doing gender

Dies ist ein Sreenshot von der Homepage der Kanadierin Hana Pesut. Dort findet man noch viel mehr Paare.

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21 Kommentare

          1. dich reinlegen? nö, doch bin ich schon als junge frau mit hosen und hemd mit krawatte rumgelaufen. männer hingegen in kleidern sind eher selten anzutreffen.

            männer müssen immer so männlich sein und stark.
            wo bleiben da die gefühle?

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  1. …mich würde interessieren, ob sich die Paare dann auch anders fühlen. Ich kann mir denken, dass der Klamottentausch…und sie tauschen ja auch die Haltung…sich auf ihre Psyche auswirkt…das müsste man einige Stunden oder Tage beibehalten und dann wieder schauen, ob jetzt der Mann das Gemüse putzt und die Frau an der Bar sitzt…

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    1. Mit der männlichen Identität steht es allgemein ja sowieso nicht zum Besten, und wenn Männer dann auch noch im Alltag Kleider tragen würden, wäre es ganz aus – was vermutlich gar nicht schlecht wäre. Einmal habe ich in meiner Jugend ein Kleid meiner Schwester zu Karneval getragen, lange Haare hatte ich sowieso – ich kann froh sein, daß ich nicht verprügelt wurde an dem Abend, ein paar Mal war es kurz davor.

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      1. Das glaub ich unbesehen! (Zeit/Ort!) Es ist wirklich interessant, wie unglaublich es Männer aufregt, wenn andere Männer sich „schwul“ oder auch nur feminin geben. Das ist oft schlimmer als alles andere.
        Hingegen Lesben regen den Spießer als solche nicht sonderlich auf. Das finden die eher aufregend. Ich glaube, Pornos in denen Frauen miteinander Sex haben werden häufiger an Männer verkauft als an Lesben.
        Interessant auch: Männer, die sich heimlich Kleider anziehen und Pumps tragen, wollen das oft NICHT mit einer Partnerin zusammen ausleben. Auch wenn die sagt, sie findet das toll. Sie schämen sich auch dann noch und machen das nur, wenn niemand da ist. Jedenfalls meine Erfahrung.

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        1. Und woran liegt’s? Natürlich an der Angst vor der eigenen latenten Homosexualität, je stärker sie ist, desto aggressiver die Abwehr. Dabei hat vermutlich jede/r solche Neigungen – zufällig liegt gerade neben mir eine Werbebroschüre für das neue Heft des „Philosospie-Magazins“, da steht ein Zitat von Judith Butler: „Heterosexualität ist ein Fantasiebild“, also eine kulturelle Entwicklung, die allerdings so stark verankert ist, daß sie das Ideal zumindest männlicher Identität zum Einsturz bringen würde. Jeder, der die Fotos sieht, muß über die Männer in den Frauenklamotten lachen (ich auch), über die Frauen in Männerkleidern schmunzelt man nicht einmal.

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          1. Ich stimme dem zu. Ich glaube eine reine Heterosexualität gibt es nicht. Ich fand schon öfter mal eine Frau anziehend und ich war auch schon mit einer im Bett (und es war wunderbar), nur so richtig verlieben könnte ich mich nicht eine.
            Warum allerdings Homoerotik in unserer Gesellschaft so absolut extrem negativ belastet ist, fragt sich noch. Interessant ja auch, je strenger im Glauben, desto negativer ist das Bild von anderen Formen der Erotik.
            Da ist übrigens schon öfter drüber diskutiert worden, warum Lesben als „nicht so schlimm“ gelten. Nimmt man Frauensexualität nicht so ernst? Ist es, weil Frauen sowieso die ganze Zeit mit Freundinnen liebevoll, zärtlich und vertraut sind?

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            1. Männlichkeit war ja immer schon eine Voraussetzung der Legitimation von Macht (von Ausnahmen abgesehen), das Nicht-Männliche war Macht-los, da dürfen die Grenzen nicht aufgeweicht werden, wir sehen ja heute, wohin das führt: Frauen wollen überall mitreden, neuerdings sogar schon in Managerkreisen, aber da wissen es die Hosenträger noch ganz gut zu verhindern.
              Und wenn die Machtlosen sich mit sich selbst beschäftigen – sollen sie, solange sie den Männern weiterhin zur Verfügung stehen oder sich nicht weiter auffällig verhalten. Daß aber Männer, die potentiell zur eigenen Gruppe gehören, von sich aus die Grenze aufweichen, das darf man nicht zulassen, besonders nicht, wenn dabei herauskommt, daß man selbst auch nicht abgeneigt wäre … das käme einem Verrat auf ganzer Linie gleich, Macht- und Ansehensverlust wären die Folgen.

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      2. …ich meinte, es müsste sich auswirken, die Klamotten und die Haltung eines anderen anzunehmen, egal, ob es sich nun um Männer, Frauen, Katzen oder Hunde handelt…

        …da sieht man mal wieder, was daraus geworden ist, dass Frauen nun schon seit Jahrzehnten Hosen tragen…sind das im tieferen Sinne denn noch Frauen? …kein Wunder, dass sich Männer da verunsichert fühlen…allerdings muss es für Männer auch was bringen, Kleider zu tragen, denn sonst würden es die Pfaffen nicht machen…

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        1. Pfaffen sind ja auch geschlechtsneutral (höhö).
          Jaja, die armen Männer, wo kommen wir da hin: Frauen, die Hosen tragen und auf der Straße pfeifen und rauchen. Und dann soll mann auch noch latent homosexuell sein, also … auf die Art läßt sich kein Patriarchat aufrecht erhalten!

          Gerade für Männer müte es doch eigentlich ein befreiendes Gefühl sein im Schritt, weite Kleider zu tragen, besonders im Sommer. Aber wenn ich mir das für mich vorstelle, käme ich mir komplett lächerlich vor, so sehr habe ich das verinnerlicht, und das wird sich auch nicht mehr ändern. Aber Du hast recht, eine Veränderung leitet die nächste ein, vielleicht wird es irgendwann Mode bei zukünftigen Generationen. Die Tuniken der alten Römer waren ja auch unten offen.

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          1. …ich fände es ganz gut, wenn sich das Patriarchat nicht halten würde, allerdings sieht es mir nicht wirklich danach aus, auch wenn sich die Machtdemonstration von Männern aller Art auf innere Schwäche gründet, so geht sie doch immer wieder übel aus für Frauen und die Erde…

            …wenn sich die Mode wandelt, wirst auch Du Röcke tragen können und nicht dabei auffallen, tatsächlich sind sie um einiges praktischer als Hosen…meine Großmutter, geboren 1898, erzählte, es hat früher keine Schlüpfer gegeben und wenn eine Frau mal musste, blieb sie eben ein Weilchen stehen…

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      1. Absolut ja! Aber ich finde einfach Männer, die sich weiblich zurecht machen, weiblich aussehen, feminin sind und vor allem auch geschminkt und in Kleidern ziemlich erotisch.
        Hingegen sagt mir alles, was so klassisch männlich ist gar nicht zu, also grobe Gestik, breite Schultern „der coole Gang-Gang“, Muskelpakete und Dreitagebärte, Bierfahne etc..
        Auch bei Frauen mag ich das Männliche nicht, wobei ich so ganz weiblich aufgetusste Frauen auch grauenhaft finde.
        Ich finde auch eher den klassischen weichen Mann schön, der ein wenig Kajal trägt und eine feminine Gestik hat als die befederboate Fummeltrine. Dennoch guck ich mir Frauen/Männer ala Dana International gerne an und denke WOW. Und denk mal an Oliver Kalkofe: in echt eine eher schmieriger, widerlicher Typ, als Frau aufgestylt sieht er oft besser aus als das Original.

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